Hannover Teckel
Gruppe Hannover e.V. im DTK 1888 eV

Unser Jahr 2024

Februar

Zwei unserer Dackel sind im Laufe des letzten Jahres vom Einzelhund zum Familienhund geworden. Und wie sich das so abgespielt hat, auf einmal nicht mehr alleine zu wohnen, dass haben die beiden zu Protokoll gegeben.
Aber Einer nach dem anderen:

Wie aus einem Dackel ein „großer“ Bruder wurde
Hallo mein Name ist Carlo , Standard Kurzhaarteckel  und ich nehme euch heute mit auf ein Abenteuer.
Es war im April 2022 als sich mein Dackelleben langsam verändern sollte.
Ihr müsst wissen ich bin wild , eigensinnig und wenn ich spiele und tobe kaum zu Bremsen. Aber im April hat mir meine Nase gesagt, dass etwas in der Luft liegt. Statt mit Frauchen wie wild zu toben hatte ich eher das Bedürfnis mit ihr zu kuscheln und auf sie aufzupassen.
Und dann wurde es richtig komisch, immer mehr Plüschtiere zogen bei uns ein, aber keins war für mich. Das war Folter! Der Knaller war dann das Plüschtier, welches ich nicht fressen durfte und welches dann auch noch Musik gemacht hat. Das Ding hat mich vielleicht müde gemacht……

Dann wurden Zuhause ganz viele Möbel ab- und Neue aufgebaut. Auch wurde alles irgendwie langweiliger gemacht: nichts lag mehr am Boden oder in den unteren Fächern der Regale…..
Der Bauch von Frauchen wurde immer größer dabei hat die gar nicht so viel gegessen.

Auch hatte ich das Gefühl, dass sich da bei Frauchen im Bauch was bewegt. Manchmal habe ich beim Kuscheln mit Frauchen so einen kleinen Tritt bekommen, obwohl Sie sich gar nicht bewegt hatte.
Im Januar 23 wurde ich dann echt überrascht! Ich durfte eines Abends ganz plötzlich zu den Schlüters (Das sind die Eltern von Heike, die ich über Carla und Oscar aus dem Teckelklub kenne).
Ich kannte die bislang nur vom Spazieren gehen, aber ich hatte echt 2 Mega coole  Tage da. Es kamen sogar Carla und Oscar zum Spielen im Garten vorbei - da war echt was los.
Als ich dann wieder zuhause war, da war auf einmal alles ganz anders. Herrchen und Frauchen sahen recht müde, aber auch sehr sehr glücklich aus. Für mich ließ sich da eine Parallele erkennen als Herrchen es geschafft hatte, dass ich nur noch draußen Pipi mache...
Da wusste ich, es ist was Gutes passiert! Und dann durfte ich den kleinen Nachwuchs von Frauchen und Herrchen das Erste mal sehen: Da habe ich verstanden warum Sie so glücklich waren…

Und wie die Zeit von Damals bis heute gelaufen ist habe ich euch mal in einer Fotostory mitgebracht:

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Mittlerweile bin ich Spielzeugtester, volle Windel Experte , Kinderwagenbeschützer, Staubsauger mit Wischfunktion vom Hochstuhl und vor allem Spielgefährte Nummer eins.
Ich werde trotzdem immer noch als erstes begrüßt, da sich keiner so schön freut wie ich.
Wenn Herrchen und Frauchen mit Leni jetzt im Urlaub oder Unterwegs sind bekomme ich immer All Inclusive Urlaub bei den Großeltern. Hat schon was für sich, dieses „großer“ Bruder sein.
PS : Wer sagt Dackel sind keine Familienhunde hat wirklich keine Ahnung , nichts passt zwischen mich und mein Rudel!

Danke an Carlo - Schauen wir mal, wie Peter seine neue Lage bewertet:

Hallo mein Name ist Peter, Zwerg Kurzhaarteckel  und und mir passierte ähnliches wie Carlo.

Die letzten 9 Monate waren einfach super. Frauchen war viel Zuhause und musste sich ausruhen - da konnte ich sehr gut, mit meiner Expertise weiterhelfen. Vorleben, das kann ich sehr gut!
Mein neues Zuhause: der wachsende Bauch. Und auch hier wurde immer gesagt, dass Frauchen gar nicht so viel gegessen hat...
Und wie ich diese Zeit genossen habe: es wurde so viel mit mir gekuschelt, spazieren gegangen und  extra viel Aufmerksamkeit bekam ich auch - so wie das für einen Dackel auch sein muss!.
Und dann, ja dann war es vorbei mit diesem traumhaften Dackelleben, an dem sich Frauchen so super beteiligt hat.

Es wurde urpötzlich sehr hektisch und als Frauchen und Herrchen zurück waren, stellte sich mir die Frage, was sie denn da bitte mitgebracht haben.
Gut, dass wir Dackel auch großartig im Inspizieren sind, denn das musste erst einmal sein. Denn "die Neue" liegt auch noch auf meinem alten Platz!
Unter wachsamsten Augen durfte ich einmal schauen gehen - und sagen wir es so, wenn "die Neue" auf meinem Platz liegt, dann lege ich mich eben daneben.
Aber das war irgendwie auch nicht so richtig.
Warum bekomme ich Ärger, wenn ich zu stürmisch bin und warum darf ich nicht mehr auf meinen alten Platz auf der Couch?
Hmpf, na da schauen wir mal wie das hier weiter geht.

Aber nach einer Weile bekomme ich auch wieder mehr Aufmerksamkeit. Die Kuschelzeiten werden mehr. Und ganz so doof ist die Neue gar nicht.
Aber die macht ja nix außer liegen. Leg ich mich mal dazu - sie scheint ein Naturtalent in meiner Kernkompetenz zu sein! Dachte ich...
Denn dann fing die doch an sich zu bewegen - streicheln würde ich das jetzt noch nicht nennen, aber sie zeigt Interesse und berührt mich mal. Vorsichtig unter Beobachtung. Aber ich mags.

Mit der Zeit versucht sie sogar einen Ball zu werfen und ich rolle ihn ihr mit der Schnauze zurück. Aber nicht nur das! Als Spielzeugvorlage habe ich auch gedient, was mich mächtig stolz macht.

Mit der Zeit werden unsere Annäherungen mehr und wir entdecken hier und da zusammen die Welt.

Wir teilen uns auch oft mein Spielzeug, aber nur bis Herrchen und Frauchen das mitbekommen. dann nehmen sie Bella die Sachen weg. Weil sie ja mir gehören - das ist bestimmt der einzige Grund...

Und sagen wir mal ehrlich. Wenn ich  morgens mit "Dietaaaaaaaa" begrüßt werden, als Erster, ja Leute, da bleibt auch ein kleines Dackelherz nicht unberüht.

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Januar

Was wären wir eigentlich ohne Vorzeigedackel Dame Elli? Vermutlich deutlich verwirrter im Training, wenn Birgit uns erklärt, was sie heute von uns möchte.

In jedem Training, Seminar oder auch auf Videos im Gruppenchat zeigt Elli ihr ganzes Können. 

Aber vorweg eine kleine Vorstellungsrunde von Elli:
Elli ist eine 5-jährige dunkelsaufarbene Standardrauhhaarteckeline mit dem absoluten Willen, Übungen die sie im Schlaf kann immer und immer wieder seinem Mensch zu zeigen. Und das kommt uns allen zu Gute, weil anders lernen wir Menschen ja nicht, was wir da eigentlich von unseren Dackeln erwarten (wollen): vormachen, nachmachen, selber machen.

Und dank Elli haben wir eine wundervolle Vorturnerin in unseren Trainings dabei. Ob Mittwochsgruppe, BHP(S)-Ausbildung, Laufen an lockerer Leine, Apport for fun, Longieren oder Körpersprache. Elli kann alle Übungen und ist bereit, diese immer wieder zusammen mit Birgit vorzumachen. Die Bezahlung dafür sind Leckerchen. For free macht auch Elli das nicht - so viel sei verraten.
Das sie trotzdem ihr Gardemaß behält ist ganz einfach: jedes Leckerchen wird vom Futter abgezogen.
Und dass Elli alle Übungen einfach abspulen kann ist leider nicht mit besonderer Begabung zu erklären - der Schlüssel ist: jeden Tag wird geübt. Ja, jeden Tag.
Das Üben kann draußen oder drinnen erfolgen, muss gar nicht lange dauern, nur Regelmäßigkeit ist hier wichtig.
Elli erarbeitet sich so den ganzen Tag über ihr Futter (als Leckerchen für die „Bezahlung“ der Arbeit können einfach verschiedene Sorten von Futter genutzt werden).
Und natürlich wird so geübt, dass alle Spaß daran haben. Deshalb gibt es auch Videos vom Rutschen – darf man auf einem Spielplatz natürlich eigentlich nicht... und vom TicTacToo.
Und im Video sieht man so schön, was passiert, wenn Elli nach einer Übungsstunde nach Hause kommt:
Elli kommt und nimmt Birgit in den Arm (kein gerufen werden, sie steht dann einfach vor Birgit) und die Beiden sagen sich gegenseitig, wie toll sie das gemacht haben.

Und wir sagen das an dieser Stelle auch nochmal: Elli und Birgit ihr macht das beide ganz schön toll. Und ohne unsere Vorzeigeteckeline wäre wir alle so viel ratloser - und vielleicht auch weniger motiviert selber zu üben. Weil Elli zeigt einem mehr als deutlich, das Üben auch mit Freude - und Erfolg - einher gehen kann.




Unser Jahr startete wie fast jedes Jahr mit einem kleinen, aber feinen Neujahrspaziergang in einem Bereich, wo sich der Lärmpegel auch am Tag nach Silvester in Grenzen gehalten hat. Für die Hunde war es ein bisschen verschnaufen, durchatmen nach der nächtlichen Knallerei - und wie lässt sich Stress (neben ausreichend Schlaf) besser abbauen als mit entspanntem gemeinsamen Spielen.